betriebliche altersversorgung

Betriebliche Altersvorsorge

Steuern sparen mit der Rente vom Chef: die „bAV“

Eine betriebliche Altersvorsorge muss jedes Unternehmen seinen Mitarbeitern anbieten. Für Arbeitnehmer ist die betriebliche Altersvorsorge meist eine sehr sinnvolle Form der Altersvorsorge.

Grundlagen der betrieblichen Altersvorsorge

Aus ihrer betrieblichen Altersversorgung bekommen Arbeitnehmer später eine monatliche Rente oder eine hohe Kapitalleistung – ergänzend zur gesetzlichen Rente. Jeder Arbeitgeber muss seinen Beschäftigten die Möglichkeit bieten, einen Teil ihres Gehalts in die betriebliche Altersversorgung zu investieren.

Betriebliche Altersversorgung wird immer attraktiver

Der Chef ist nicht verpflichtet, sich selbst an der betrieblichen Altersversorgung seiner Mitarbeiter zu beteiligen. Viele Arbeitgeber übernehmen aber einen Teil der Vorsorgebeiträge. In vielen Branchen ist die Beteiligung des Arbeitgebers an der betrieblichen Altersversorgung sogar in Tarifverträgen geregelt.

Steuervorteile für Arbeitgeber und Beschäftigte

Der Aufwand des Arbeitgebers für die betriebliche Altersversorgung seiner Mitarbeiter ist minimal – die Abwicklung übernimmt der Vorsorgeträger. Arbeitgeber, die sich an der Altersvorsorge ihrer Beschäftigten finanziell beteiligen, können die Kosten als Betriebsausgaben geltend machen. Arbeitnehmer zahlen ihre Beiträge aus dem unversteuerten Einkommen. Je nach Vorsorgevertrag schießt Vater Staat sogar eine Förderung zur Riester Rente zu.

Betriebliche Altersversorgung auch mit Unfall- oder Berufsunfähigkeitsschutz

Als Arbeitnehmer können Sie verlangen, dass Ihr Chef einen Teil Ihres Gehalts in eine „Direktversicherung“ einzahlt, sofern er keine anderen Möglichkeiten der betrieblichen Altersversorgung anbietet. Eine Direktversicherung kann eine private Rentenversicherung oder eine Lebensversicherung sein, auf Wunsch auch mit Unfall- oder Berufsunfähigkeitsschutz.

Das sagt die Presse

„Die Vorsorge durch die Firma ist der steuerlich reizvollste Weg für ein zusätzliches Ruhekissen im Alter.” Ökotest Ratgeber Rente, Geld, Versicherungen (05/2006)

Arbeitnehmer  – Ihr Recht auf betriebliche Altersversorgung

Als Arbeitnehmer haben Sie Anspruch darauf, dass Ihr Arbeitgeber einen Teil Ihres Gehalts in Ihre betriebliche Altersversorgung einzahlt – bis zu 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung. Sie genießen hohe steuerliche Vorteile, je nach Modell bekommen Sie sogar staatliche Zuschüsse.

Arbeitgeber zahlt Zuschüsse freiwillig oder nach Tarifvertag

Ob er sich finanziell an Ihrer betrieblichen Altersversorgung beteiligt, entscheidet Ihr Arbeitgeber selbst. Viele Unternehmen übernehmen freiwillig einen Teil der betrieblichen Altersvorsorgebeiträge. In einigen Branchen sind die Arbeitgeber nach Tarifvertrag verpflichtet, ihre Beschäftigten bei der betrieblichen Altersversorgung mit bestimmten Beträgen zu unterstützen.

Direktversicherung passt auch für kleine Betriebe

Falls Ihr Arbeitgeber keinen anderen Durchführungsweg anbietet, können Sie verlangen, dass ein Teil Ihres Gehalts in eine „Direktversicherung“ eingezahlt wird. Das kann eine private Rentenversicherung oder eine Lebensversicherung sein, auf Wunsch auch mit Unfall- oder Berufsunfähigkeitsschutz. Vater Staat fördert je nach Modell sogar mit kräftigen Riester-Zuschüssen.

Betriebliche Altersversorgung ist für Arbeitgeber Pflicht

Als Arbeitgeber müssen Sie Ihren Beschäftigten auf Wunsch eine betriebliche Altersversorgung anbieten. Jeder Arbeitnehmer hat Anspruch darauf, dass Sie einen Teil seines Gehalts in eine betriebliche Altersversorgung einzahlen – bis zu 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung.

Ob Sie sich finanziell beteiligen, entscheiden Sie selbst

Ob Sie sich finanziell an der betrieblichen Altersversorgung Ihrer Mitarbeiter beteiligen, entscheiden Sie als Arbeitgeber selbst. Viele Unternehmen übernehmen freiwillig einen Teil der betrieblichen Altersvorsorgebeiträge. In einigen Branchen haben sich die Arbeitgeber auch im Tarifvertrag verpflichtet, ihre Beschäftigten bei der betrieblichen Altersversorgung mit bestimmten Beträgen zu unterstützen.

Sparen Sie Steuern mit der betrieblichen Altersversorgung

Ihre finanziellen Zuschüsse zur betrieblichen Altersversorgung Ihrer Beschäftigten können Sie als Betriebsausgaben steuermindernd geltend machen. Auch für kleinere Unternehmen ist die betriebliche Altersversorgung problemlos: Bei Zusammenarbeit mit einem Versicherungsmakler ist der Verwaltungsaufwand minimal.

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Die Durchführungswege

Um den Verwaltungsaufwand zu reduzieren, hat der Arbeitgeber bei der betrieblichen Altersvorsorge die Möglichkeit einen oder mehrere Durchführungswege zu bestimmen. Es handelt sich dabei um die Direktversicherung, die Pensionskasse, den Pensionsfonds sowie die Unterstützungskasse.

Direktversicherung: Rente oder Lebensversicherung vom Chef

Der Arbeitgeber schließt für den Arbeitnehmer eine Renten- oder Lebensversicherung ab und überweist die monatlichen Beiträge. Die Direktversicherung kann vom Arbeitgeber, aus dem Bruttogehalt des Arbeitnehmers oder von beiden anteilig finanziert werden. Vater Staat fördert die Direktversicherung durch Riester-Zulagen und Steuervorteile.

Direktversicherung passt hervorragend für kleine Unternehmen

Wer den Arbeitsplatz wechselt, kann seine Direktversicherung einfach mitnehmen. Der Aufwand der Direktversicherung ist für den Arbeitgeber minimal, die Verwaltung übernimmt der Lebensversicherer. Die Direktversicherung ist deshalb auch für kleine Unternehmen hervorragend geeignet.

Tipp

Finanzieren Sie die Beiträge zu Ihrer Direktversicherung einfach aus der Sonderzahlung, die Sie am Jahresende bekommen, dann ist die „gefühlte“ Belastung gering.

Direktzusage – Betriebsrente direkt vom Arbeitgeber

Der Arbeitgeber zahlt dem Arbeitnehmer später zusätzlich zur gesetzlichen Rente eine betriebliche Monatsrente. Die Leistung wird direkt vom Arbeitgeber an den früheren Beschäftigten überwiesen – anders als bei „externen“ Modellen wie Pensionsfonds oder Unterstützungskassen.

Unternehmer sparen Steuern durch Pensionsrückstellungen

Der Arbeitgeber finanziert Direktzusagen an seine Arbeitnehmer durch Pensionsrückstellungen in der Bilanz. Attraktiver Effekt: Die Bildung von Pensionsrückstellungen mindert den steuerlichen Gewinn und senkt so die Steuerlast des Unternehmens.

Direktzusagen sind absolut sicher

Bei einer Insolvenz des Arbeitgebers sind alle Rentenansprüche aus der Direktversicherung durch eine spezielle Rückversicherung („Pensions-Sicherungs-Verein“) geschützt.

Pensionsfonds – Nehmen Sie an den Wachstumschancen der Märkte teil

Pensionsfonds sind besonders flexibel – das Fondsvermögen wird in Aktien und Rentenpapiere investiert. Dieser Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung ist eine renditestarke Anlagemöglichkeit. Je höher der Aktienanteil des Pensionsfonds, desto größer die Chance auf hohe Renditen bei positver wirtschaftlicher Entwicklung.

Arbeitgeberwechsel ist kein Problem

Als Arbeitnehmer haben Sie später Ansprüche direkt gegenüber dem Pensionsfonds. Ihre Police können Sie deshalb problemlos bei einem Arbeitgeberwechsel mitnehmen und beim neuen Chef weiterführen.

Pensionsfonds sind attraktiv und sicher

Pensionsfonds werden durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht überprüft. Pensionsfonds haben ihre Leistungspflicht selbst rückversichert („Pensions-Sicherungs-Verein“), so dass das Ihr eingezahltes Kapital auch bei fallenden Kursen geschützt ist.

Pensionskasse – Lebenslange Rente oder hohe Kapitalleistung

Die Pensionskasse stellt einen von fünf Durchführungswegen der betrieblichen Altersversorgung dar. Zahlungen für die eigene Altersversorgung in eine Pensionskasse sind sehr sicher. Pensionskassen werden von einem oder mehreren Unternehmen getragen. Der Arbeitgeber zahlt die Beiträge zur privaten Altersversorgung seiner Beschäftigten direkt an die Pensionskasse. Als Versicherter können Sie sich für eine hohe Kapitalleistung bei Rentenbeginn oder für eine lebenslange Privatrente entscheiden.

In der Pensionskasse genießen Sie Riester-Förderung und Steuervorteile

Ihre Beiträge zu Pensionskassen können Beschäftigte und Arbeitgeber steuerlich geltend machen. Der Staat fördert außerdem mit Riester-Zulagen. Bei einem Arbeitgeberwechsel kann man die Betriebsrente problemlos mitnehmen und beim neuen Arbeitgeber fortführen.

Tipp

Pensionskassen bieten häufig kostengünstig kombinierten Schutz für Berufsunfähigkeit an.

Unterstützungskasse – selbstständig und sicher

Unterstützungskassen sind selbstständige Vorsorgevereine, Träger sind ein oder mehrere Unternehmen. Die Beiträge führt der Arbeitgeber ab – finanziert entweder von ihm selbst oder durch Entgeltumwandlung aus den Bruttogehältern der Arbeitnehmer. Das Vorsorgekapital wird häufig beim Trägerunternehmen investiert.

Beiträge zur Unterstützungskasse sind gesetzlich geschützt

Die Beiträge zur Unterstützungskasse sind sicher angelegt. Bei Insolvenz des Arbeitgebers springt der „Pensions-Sicherungs-Verein“ ein – eine Schutzeinrichtung, bei der das Vorsorgekapital pflichtversichert ist.

Wichtig

Bei einem Arbeitgeberwechsel können Sie das in der Unterstützungskasse angesparte Vorsorgekapital nur mitnehmen, wenn der neue Arbeitgeber Mitglied derselben Kasse ist oder dort Mitglied wird.