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Rürup Rente

Bis zu 12.800 € im Jahr steuerlich geltend machen

Die Rürup Rente ist eine staatlich subventionierte Form der privaten Altersvorsorge. Die Beiträge sind steuerlich absetzbar und die Auszahlung erfolgt lebenslang als Rentenzahlung.

Das Förderkonzept

Die Rürup Rente ist durch die gewährten Steuervorteile sehr attraktiv. Die steuerlich abzugsfähigen Beträge erhöhen sich jährlich bis zum Jahr 2025 – Die Rürup Rente wird also immer attraktiver!

Sicher ist sicher

Die Beiträge zur Rürup Rente sind in mehrfacher Hinsicht sicher. Der Staat kann auf das einmal angesparte Vermögen auch im Falle der Arbeitslosigkeit nicht mehr zugreifen. Auch der überschuldete Selbständige ist sicher – die Rürup Rente darf nicht angegriffen werden.

Das sagt die Presse

„Anders, als die wesentlich bekanntere Riester-Rente sichert die Basis-Rente dem Versicherten sogar Steuervorteile.” STERN (04/2006)

Die Grundlagen

Die Rürup-Rente, auch private Basisrente genannt, ist das private Pendant zur gesetzlichen Rentenversicherung. Der große Vorteil der Rürup-Rente: Der Staat fördert diese Form der eigenverantwortlichen Vorsorge durch Steuervergünstigungen: Ein (jährlich steigender) Teil der Beiträge ist steuerlich absetzbar. Deshalb ist die Rürup-Rente für Selbstständige und Freiberufler besonders interessant. Doch auch Arbeitnehmer können sie als sinnvolle Ergänzung ihrer betrieblichen Altersvorsorge nutzen.

Die Rürup-Rente ist eine „Leibrente“: Sie besteht in einer lebenslangen regelmäßigen Auszahlung, die frühestens ab dem 60. Lebensjahr beginnen kann. Die Rürup-Rente ist nicht vererb- oder übertragbar, kann nicht beliehen oder veräußert werden.

Der Staat belohnt – ähnlich wie bei der Riester-Rente – privates Engagement in Sachen Altersvorsorge. Allerdings bezuschusst er die angesparten Beträge nicht durch Bonuszahlungen, sondern gewährt bestimmte Steuervorteile.

Seit 2005 können 60 Prozent der Aufwendungen zur Rürup-Rente von der Steuer abgesetzt werden, höchstens jedoch 12.000 Euro für Ledige und 24.000 Euro für Verheiratete.

Dieser Betrag erhöht sich in den kommenden Jahre sukzessive, so dass man im Jahr 2025 100 Prozent der Aufwendungen bzw. bis zu 20.000 Euro (40.000 Euro für Ehegatten) steuerlich geltend machen kann.

Eigenvorsorge wichtig

Der Staat reagiert immer stärker auf den demografischen Wandel in der Gesellschaft: Immer weniger Berufstätige müssen die Rente von immer mehr Menschen finanzieren. Mit der Rürup-Rente wurde ein Modell geschaffen, das Eigeninitiative in puncto Rente belohnt. Über Steuervorteile unterstützt der Staat all jene, die einen bestimmten Teil ihres Einkommens für den Ruhestand zurücklegen.

Der Vorteil: Im Gegensatz zur gesetzlichen Rentenversicherung werden bei der Rürup-Rente Ihre Beiträge für Sie persönlich angespart und nicht in die allgemeine Rentenkasse geleitet. Sie erhalten Ihre Ersparnisse also auf jeden Fall mit Eintritt ins Rentenalter – und profitieren während der Sparphase zusätzlich von Steuervorteilen.

Die Beitragsphase

Bei der Rürup-Rente handelt es sich um eine Leibrente. Der Kunde erhält frühestens ab dem 60. Lebensjahr eine monatliche Rente, die sich aus den zuvor gesparten Beiträgen sowie Erträgen aus der Geldanlage zusammensetzt.

Die monatlichen Zahlungen können relativ flexibel gestaltet und an unterschiedliche Lebenssituationen angepasst werden. Um aber von der Rürup-Rente wirklich zu profitieren, raten Verbraucherexperten zu kontinuierlichen Zahlungen.

Wichtigster Vorteil: Die monatlichen Beiträge können derzeit teilweise (ab 2025 zu 100 Prozent) von der Steuer abgesetzt werden.

Die Rentenphase

Zwar profitiert der Rürup-Anleger in der Beitragsphase von Steuervorteilen, er muss jedoch die ausgezahlten Rentenbeträge versteuern. Es gilt: Seit 2005 wird die Hälfte der Auszahlungen besteuert. Jährlich steigt dieser Satz sukzessive an, bis schließlich die kompletten Rentenzahlungen versteuert werden müssen. Zu berechnen ist also im Einzelfall, ob die Einsparungen in der Ansparphase die Steuersätze im Rentenalter kompensieren.

Übrigens: Im Unterschied zur „klassischen“ Rentenversicherung oder auch zu einem Riester-Vertrag gibt es bei der Rürup-Rente kein Kapitalwahlrecht. Der angesparte Betrag darf nicht auf einen Schlag ausgezahlt, sondern muss verrentet werden.

Der richtige Vertrag

Von der Rürup-Rente sollen vor allem Selbstständige profitieren, die nicht der Rentenversicherungspflicht unterliegen. Sie haben ansonsten keine andere Möglichkeit, steuerbegünstigt für die Altersvorsorge zu sparen, da sie die Riester-Rente nicht nutzen können.

Wer sich für eine Rürup-Rente entscheidet, hat die Qual der Wahl: Zahlreiche Anbieter sind auf dem Markt und locken mit günstigen Konditionen. Da die Erträge aus der Rürup-Rente jedoch von zahlreichen Faktoren abhängen, sollten Sie sich unbedingt persönlich beraten lassen. Wir stellen gerne Kontakt zu einem unabhängigen Versicherungsmakler aus unserem Netzwerk her.

Für wen geeignet?

Die Rürup-Rente ist älteren Menschen zu empfehlen. Diese treten früher in den Ruhestand, und ihre Renten werden niedriger besteuert, als die Alterseinkünfte eines heute 25-Jährigen. Auch Selbstständige können von der Rürup-Rente profitieren. Erstmals bietet ihnen der Gesetzgeber die Möglichkeit der staatlich geförderten Altersvorsorge.

Persönliche Beratung ist wichtig

Für junge Leute lohnt sich die Rürup-Rente dagegen in der Regel nicht. Allerdings kann man hier kaum pauschale Aussagen treffen. Lassen Sie sich in jedem Fall über die Möglichkeiten und Risiken der Rürup-Rente beraten.

Rürup: Hartz IV-fest

Besonders ältere Arbeitslose mit etwas Vermögen dürften von Rürup profitieren. Denn ähnlich wie bei einem Riester-Vertrag, ist auch die Rürup-Rente vor dem Zugriff des Staates sicher. Das heißt, im Falle von Arbeitslosengeld II muss diese Altersvorsorge nicht aufgelöst und verwertet werden.

Außerdem gilt: Wer zum Beispiel als Selbstständiger Schulden macht, muss die Ersparnisse aus der Rürup-Rente ebenfalls nicht angreifen: Das Produkt ist – im Gegensatz zu beispielsweise der Lebensversicherung – vor Pfändung geschützt.